Wickelhosen, Thai Hosen und Pluderhosen

 

Eine Wickelhose ist eine Hose, die durch eine bestimmte Wickeltechnik am Körper fixiert wird. Wickelhosen finden ihren Ursprung in asiatischen Ländern, vor allem in Thailand, Laos, Kambodscha, Myanmar, Indien, Indonesien (Bali) und Sri Lanka. Dabei unterscheiden sich die indischen Wickelhosen von den Hosen aus Thailand. Die indischen Hosen haben ein anderes Schnittmuster und werden am oberen Gesäßansatz angelegt und durch den Schritt nach vorne gefaltet, um dann mit einem angenähten Gürtel fixiert zu werden. Diese Hosen sind auch in der Region Goa sehr bekannt. Die thailändische Wickelhose ist auch unter dem Begriff Fisherman Pants / Fischerhose bekannt und wird meist in Thailand selbst in einer asiatischen Einheitsgröße meit in Viskose oder leichter Baumwolle hergestellt. Wir haben die Thai Fisherman Pants an unsere Bedürfnisse angepasst und bieten verschiedene Größen an. Von S, M, XL und XXL. Wobei sich die Größenangaben auf die Länge der Thai Wickelhosen beziehen. S z.b. Gesamtlänge 100 cm geeignet für Menschen mit einer Körpergröße bis 169 cm. Zur Herstellung benützten wir handgewebte naturbelasse dichte Baumwoll- oder Hanfstoffe. Die Thai Hose wird wie eine normale Hose angezogen, jedoch durch Einschlagen auf der Vorderseite an die Körperform und -größe angepasst und durch einen angenähten Gürtel, Band fixiert. Eine Übersicht unserer Modelle finden Sie in der Kategorie Thai Fisherman Pants.

Wickelanleitung / How to Wear: Thai Wickelhose - Fischerhose - Thai Fisherman Pants




Natürlich und fair. Thai Wickelhosen aus naturbelassener Baumwolle und Hanf. Thai Fisherman Pants by FAIR & GLOBAL.

 

Ursprung der Pumphose und Pluderhose

Eine Pluderhose (auch Puffhose, Pumphose oder Pluder Hose) ist eine sehr weit geschnittene meist bis auf die Knöchel reichende Hose aus Baumwolle, Leinen oder Viskose. In der Renaissance kam diese Form als Männerhose in Mode. In der Regel waren diese Hosen knielang und geschlitzt, so dass die farbigen (teuren) Futterstoffe zum Vorschein kamen.

Über der Pluderhose trug man damals eventuell einen maximal bis zu den Knien reichenden Überrock und darüber einen Mantel, zum Beispiel die Zimarra, ein zeittypisches knielanges, offenes Gewand, das meist mit Pelz verbrämt war. Die Hosen waren so geschnitten, dass das Wams direkt an ihnen befestigt werden konnte.

Die Pluderhosen Afghan Aladinhosen entwickelten sich in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Nach 1550 wurden die Kniebundhosen kürzer, bis 1580 reichten sie nur noch bis ans Knie.

Pluderhosen bzw. Pumphosen sind auch Bestandteil vieler orientalischer Trachten z.b. Indien aber auch Myanmar und Laos, dort bekannt als MAO Hilltribe Pants sowohl für Männer wie für Frauen, bekannt bei uns als Afghan Hose, Shalwar Hose, Salwar, Sari oder auch Aladinhose bzw. Aladdin Pumphose, Haremshose, Harem Hose aus Baumwolle, Seide und Viskose.


 

Urpsrung Herkunft der Schlaghose ( Baggy Cotton Hippy Pants - Hippie Hose )

Schlaghosen sind Hosen, die ab dem Knie im Verlauf nach unten weiter werden.

Sie haben ihren Namen vermutlich daher, dass beim Gehen die Hosenbeine aneinander schlagen. Heute bezeichnet der "Schlag" den trichterförmigen Verlauf. Betrachtet man eine Schlaghose von vorne oder der Seite, so erinnert sie an die Form einer Trompete oder Glocke (daher auch die englischsprachige Bezeichnung Bell Bottoms).

Schlaghosen sind auch die Hosen, die der Zimmerman als Berufskleidung trägt. Dabei soll der Schlag verhindern, dass Schmutz in die Schuhe gelangt. Traditionell haben die langen Hosen von Matrosen einen "Hosen-Schlag".

In der Fashion Szene und Modebranche hatten die Schlaghosen ihre Hochzeit in den 60er und 70-Jahren und gelten als Modesymbol der Hippie/Hippy Bewegung; damals waren sie im Unterschenkelbereich oft zusätzlich mit einer sogenannten Kellerfalte ausgestattet, die teilweise durch ein Silberkettchen zusammengehalten wurde. Die trompetenartige Erweiterung begann erst unterhalb der Knie. Bis Anfang der 80er Jahre waren sie vollkommen aus dem Straßenbild verschwunden.

Ein wiederaufleben erlebten sie in den 90er Jahren und waren gerade unter Jugendlichen sehr beliebt. Besonders in der Techno und Rave-Szene entwickelten sich neben Wiederbelebungen von Hippie-Versionen eine Form, die gerade auf kommerziellen Raves zum Standard wurden: Hosen aus Nylon-Material, oft glänzend, mit einem Schlag, der sich vom Gesäß abwärts kontinuierlich erweitert. Heute sieht man diese Modelle wieder verstärkt auch im Zusammenhang mit den Lifesytles wie Yoga, Wellness und Schwangerschaft als Umstandshose, hier werden Naturfasern wie Baumwolle, Hanf und Flachs verwendet.

 

Der Thai Sarong / Wickehose - Wickelrock - Hosenrock

Ein Sarong ist ein grosses Tuch, meistens als Kleid oder Rock gebunden, traditionell getragen von Männern und Frauen im südlichen Asien, teilen von Afrika und vielen pazifischen Inseln. Der Stoff ist meistens auffallend bunt gefärbt, bedruckt mit Blüten- und Tiermotiven, geometrischen Mustern oder Batik aber auch in Uni Farben.
Sarongs können zu Schals, Babytüchern und anderen Kleidungsstücken gebunden oder als Tischtücher und Wandschmuck verwendet werden. Als Sarong wird oft auch die Thai bzw. Goa Wickelhose bezeichnet die sich großer beliebtheit bei Backpackern aus Indien und Thailand erfreut.


Pluderhosen Mode Fashion Trend

Im wieder lassen sich Modedesigner von historischen „Mode“-Kreationen inspirieren. Auch von den Pluderhosen (auch Puffhose genannt) der späteren Renaissance. Diese sehr weit geschnittenen Hosen waren damals vor allem bei den Männern sehr beliebt. Meist bauschten diese sich locker um den gesamten Hüftbereich und wurden nach unten immer schmaler. Die Hosen reichten sie bis zum Knie/Knöchel und waren aus einem guten Grund an den Seiten „geschlitzt“: denn damals war es „in“, die edlen und oft sehr teuren Futterstoffe der Pluderhose dadurch hervor blitzen lassen zu können. Kurz vor dem Ende des 16. Jahrhunderts wurde aus der einstigen Pluder- eine Art Kniebundhose.

Auch der Orient wurde auf die Pluderhosen aufmerksam. Hier wurden sie schon vor Jahrhunderten getragen. Schließlich waren sie bequem und zweckmäßig dazu: denn bei der oftmals extremen Hitze ließen sie viel Luft an die Haut – und dies wirkte sehr kühlend und angenehm. Gleichzeit wurden die „heißluftballonartigen“ Hosen aber auch im Bereich der orientalischen Trachten verwendet – auch hier wurden diese von Männern und Frauen gleichermaßen getragen. In den 80ziger wurde die Pluderhosen von Stars wie Vanilla Ice oder auch MC Hammer getragen - sie gehörten zur amerikanischen Rapper-Szene. Dadurch wurden die lässig-luftigen Hosen u.a. auch in der westlichen Welt bekannt. MC Hammer z.B. zog für seine Bühnenshows oftmals eine neonfarbende Pluderhose an. Schrill

Im 19. Jahrhundert bemühte sich die Amerikanerin Amelia Bloomers um eine Reform in Sachen Frauenbekleidung. Sie setzte sich für mehr Bewegungsfreiheit ein. Ihr Vorhaben: die Abschaffung der Korsetts und Einführung von knielangen Röcken, unter denen Pluderhosen getragen werden sollten („Blommer-Kostüm“). Dieser Reform-Versuch scheiterte allerdings.

2008 waren die Pluderhosen auch bei uns schon ab und an zu sehen. Jetzt allerdings haben sie es auf die internationalen Laufstege geschafft und wurden hier zum modischen Eye-Catcher! Also nicht wundern, wenn die ausgefallenen Beinkleider demnächst wieder öfter im Straßenbild zu sehen sind. Am besten
einfach selbst anprobieren!




YOGA STILE

In alphabetischer Reihenfolge lernen Sie hier verschiedenste Yogastile kennen. Je nach 'Yoga-Modetrend' kommen jährlich einige neue Mischformen, die für den Laien schwer nachvollziehbar sind, dazu.

Sind finden hier die bekannten Yogastile von A-Z, ihre Ursprünge und deren Vertreter.

Anusara-Yoga
Vom Amerikaner John Friend 1997 begründeter Yogastil.
anusara = "Folgen, Nachfolgen" oder "natürlicher Zustand". Ziel ist eine freudige, einem "dem Herzen folgende" Yogapraxis. Aber nicht die perfekt ausgeführten Asanas stehen im Mittelpunkt, sondern die natürliche Freude, mit der sie ausgeführt werden. John Friend verfügte über langjährige Erfahrung als Iyengar-Yogalehrer und ließ auch Tantra Elemente in seinen Stil einfließen.

Ashtanga-Vinyasa Yoga
Der Inder Sri Krishna Pattabhi Jois (1915-2009) entwickelte eine sehr kraftvolle und dynamische Form des Hatha-Yoga. Es werden vorgegebene, sehr fordernde dynamische Reihen im indischen Stil geübt, die einzelnen Asanas oft durch Sprünge miteinander verbunden. Die TeilnehmerInnen werden gelehrt, während des Übens auf eine bestimmte Art zu atmen (Ujjayi-Atmung).

Bhakti-Yoga
Bhaj = dienen bzw. Hingabe.
Bhakti ist die Liebe zu Gott, auch die absolute Hingabe an einen Guru (Lehrer). Bhakti-Yoga lehrt selbstloses Handeln ohne eigene Erwartungen. Bhakti ist unbedingt – ich liebe Dich, was auch immer du tust, sagst oder denkst. Jede Handlung beginnt dabei mit dem Willen, die göttliche Vollkommenheit zu erfahren.

Bikram-Yoga
Bikram Yoga wird bei 38 Grad und bis zu 40 % Luftfeuchtigkeit praktiziert. Es besteht aus einer Abfolge von 24 Hatha-Yoga-Übungen (asanas) und zwei Atemübungen (pranayama). Diese 26 Übungen wurden aus mehr als 800 Asanas vom indischen Yogameister Bikram Choudhury ausgewählt und zusammengestellt. Es ist ein sportliches und forderndes Yoga und soll die physische Körperkraft, Flexibilität und Balance verbessern und durch Schwitzen den Körper entgiften.

Hatha-Yoga
„hatha“= Kraft, Ausdauer, Energie.
Hatha Yoga ist ein Oberbegriff für körperbezogenes Yoga, d. h. für yogische Körper- und Atemübungen.

Hatha Yoga ist die im Westen am häufigsten praktizierte Form und wenn allgemein von „Yoga“ gesprochen wird, ist meist Hatha-Yoga gemeint.
Viele Lehrerinnen und Lehrer, die ihre Anregungen aus unterschiedlichen Yoga-Traditionen beziehen, betiteln ihre Kurse als Hatha-Yoga.

Übungsfrequenz: Die meisten Menschen spüren die wohltuenden Wirkungen des Yoga, auch wenn sie nur 1x pro Woche einen Kurs besuchen. Intensivere Wirkungen werden natürlich erzielt, wenn man 3-4x pro Woche unter professioneller Anleitung übt.
Jede längerfristige Hatha-Yoga-Praxis zielt auf das selbständige Üben zu Hause ab, wo man das Übungsprogramm an die individuellen Erfordernisse (Zeit, Gesundheitszustand, Lebensabschnitt etc.) anpassen kann.

Hormon-Yoga
Die brasilianische Psychologin und Yogalehrerin Dinah Rodrigues entwickelte das sog. „Hormon-Yoga“. Sie kombinierte Trainingszyklen mit Übungen aus dem Hatha-Yoga, dem Kundalini Yoga und tibetische Energieübungen. Gezielt werden Eierstöcke, Schilddrüse und Nebennieren stimuliert, um die Hormonproduktion anzuregen. Hormonyoga soll nicht nur im Klimakterium und bei Wechselbeschwerden helfen, sondern wird auch erfolgreich bei Frauen, die einen Kinderwunsch haben, eingesetzt.

Bei einer Studie an der Universität São Paulo stieg der Östrogenspiegel der Frauen nach vier Monaten Hormonyoga um bis zu 254 Prozent. Die Produktivität der Eierstöcke steigerte sich um 75 Prozent. Auch eine US-Studie bestätigte jüngst einen langfristigen Hormoneffekt von Yoga bei Frauen in den Wechseljahren.

Dinah Rodrigues empfiehlt Frauen, bereits ab Mitte 30 vorbeugend mit den Übungen zu beginnen, zumal sich das Hormonyoga auch bei Menstruationsbeschwerden oder dem prämenstruellen Syndrom positiv auswirke. Wer bestehende Wechseljahrbeschwerden in den Griff kriegen möchte, sollte im Idealfall täglich trainieren und auch langfristig am Ball bleiben. Zwar stellen sich schon nach einer Woche erste Erfolge ein, doch werden zahlreiche Symptome wie Hitzewallungen, innere Unruhe oder depressive Verstimmung erst nach ein oder zwei Monaten deutlich gelindert.
Die Übungen sind auch für Yogaanfängerinnen leicht zu lernen.

Integraler Yoga
Diese von Swami Satchidananda, Schüler von Swami Sivananda, entwickelte Form des Yoga vereint Körperhaltungen, Tiefenentspannung, Atemübungen und Meditation sowie positives Denken. Ein in der indischen Tradition verwurzelter, eher geistiger Weg, in dem mehr Wert auf eine ruhige, meditative Stimmung, als auf Exaktheit und Genauigkeit in den Asanas gelegt wird.

Iyengar-Yoga
Der Inder B.K.S. Iyengar (sprich: aiyengar) begründete diesen kraftvollen Yogastil. Seine langjährige Beschäftigung mit Ausführung und Wirkung von Körperhaltungen (Asanas) und Atemübungen (Pranayama) führten zu einer weltweiten Verbreitung dieses Stils.
Iyengaryoga erlaubt auch im Gruppenunterricht einen individuellen Zugang auf die Bedürfnisse der Übenden. Typisch ist die Verwendung von Hilfsmitteln, wie z.B. Gurten, Klötzen, usw. und bei Bedarf werden die Übungen in Zwischenschritte aufgeschlüsselt. Genaue Beobachtung, Anweisung, Korrektur und ein didaktisch gut durchdachter Unterrichtsstil bringen Übende in exakte Positionen.

Jnana-Yoga
Sanskrit „jnana“ = Wissen, Erkenntnis.
Bezieht sich auf weltliches, wissenschaftliches und spirituelles Wissen. Sozusagen der Weg der Erkenntnis (der höchsten Wahrheit).

Jivamukti-Yoga
Wurde von der Tänzerin Sharon Gannon und dem Künstler David Life in den 80er Jahren in New York entwickelt. Jivamukti heißt übersetzt soviel wie „die Befreiung der Seele“ und ist eine moderne Form des Hatha Yoga.
Ineinander fließende tänzerische Körperübungen wechseln mit Gesängen und spezieller Atemtechnik. Ziel ist: mentale Stärke und Ausgeglichenheit zu entwickeln. www.jivamuktiyoga.de

Karma-Yoga
Sanskrit = machen, tun.
Karma Yoga wird oft auch als „Yoga des selbstlosen Dienstes“ verstanden, denn jede Handlung, hat einen Effekt auf das Umfeld, auf Personen, Lebewesen usw. Karma-Yoga lehrt neutral und bewusst zu handeln und nicht nach eigenen Vorlieben oder Abneigungen. Es lehrt sozusagen das Ego zu neutralisieren.

Kripalu-Yoga
Dieser Stil wurde vom Inder Amrit Desai begründet. Grundlage sind sanfte Körperübungen, unterstützt durch fließendes Atmen. Das eigentliche Ziel dieses Stils ist das Kultivieren eines distanzierten und bewußten Gewahrseins des dabei ablaufenden Prozesses. Wichtig sind Selbst-Akzeptanz und emotionale Stabilität. Praktische Übungen spielen zwar eine wichtige Rolle, die äußere Vervollkommnung von Körperhaltungen oder Atemtechniken sind eher sekundär.

Kriya-Yoga
Eine sehr alte indische Übungsmethode, bestehend aus speziellen Körper- und Atemübungen, Reinigungstechniken, Meditation mit Schwerpunkt auf Geistesschulung. Bekanntester Vertreter war der Inder Paramahamsa Yogananda.

Kundalini-Yoga
Im Kundalini-Yoga geht es um Anregung und Verstärkung jener Energie, die als im Becken bzw. am unteren Ende der Wirbelsäule (Kundalini) ruhend angesehen wird. Dies wird durch intensive Atemübungen, Asanas, Kriyas (reinigende Übungen) und Meditation erreicht.

Luna-Yoga
Ein junger, im Westen entstandener Stil, in dem Yoga-Übungsreihen speziell auf die individuellen Bedürfnisse von Frauen abgestimmt sind.

Mischformen
Viele Yogalehrende verbinden verschiedene Yogastile. Daraus ergeben sich unterschiedliche Schwerpunkte mit mehr oder weniger oder auch gar keiner Orientierung mehr an indischen Weltanschauungen.

Power-Yoga
Eine verkürzte und vereinfachte Form des Ashtanga-Yoga, die vor allem in Fitness-Centern als Fitness- und Workout-Technik praktiziert wird.

Raja-Yoga
Raja-Yoga meint heute v.a. Meditationsübungen, die sich auf den "Achtfachen Yoga-Weg des Patanjali" beziehen. Dieser wird dann - im Gegensatz zum Hatha-Yoga - als stärker geistig orientierter Yoga-Weg verstanden.

Sivananda-Yoga
Die Sivananda Yoga Vedanta Zentren wurden von Swami Vishnudevananda (1927-1993) gegründet, ein Lehrer des Hatha- und Raja-Yoga und enger Schüler des Yogameisters und Arztes Swami Sivananda (1887-1963). Gelehrt werden weltweit seit ca. 50 Jahren: Asanas (Körperstellungen), Atemübungen, Tiefenentspannung, Ernährung, positives Denken und Meditation.

Tao Yin Yoga
So wird das chinesische Yoga, das ähnliche Elemente wie das indische Hatha-Yoga hat, bezeichnet. Beim Tao Yin Yoga werden vor allem die dynamische Beweglichkeit, innere Kraft und Elastizität der Bänder und Sehnen betont. Im Mittelpunkt steht die Atemlenkung, Tiefenentspannung und Stärkung des Bauchbereiches und der Wirbelsäule. Tao Yin (chin. für „beugen und strecken“) bietet die Grundlage für Tai Chi, Qigong und für längere Meditationen.

Yoga in der Tradition T. Krishnamacharya / Viniyoga
Der Inder Tirumalai Krishnamacharya (1888-1989) war der Lehrer vieler Yogalehrerinnen und -lehrer, die heute im Westen bekannt sind (BKS Iyengar, Sri K. Pattabhi Jois uvm.). Sein Sohn T.K.V. Desikachar setzt die Tradition fort.
Atmung und Bewegung werden präzise koordiniert, in fließenden Abläufen (dynamisches Üben) und ruhigen Haltungen (statisches Üben), je nach Situation und Sinn der Praxis. Philosophie, Reflexion, Meditation haben ihren Platz. Die individuelle Anpassung der Praxis an die Bedürfnisse der Gruppe oder des Einzelnen sind ein besonderes Merkmal dieser Art zu üben. Dementsprechend wird der Einzelunterricht sehr hoch geschätzt.

Yoga im täglichen Leben
Das System "Yoga im täglichen Leben" ist ein methodisch aufgebauter Übungsweg und wurde von Paramhans Swami Maheshwarananda entwickelt, der seit 1972 in Wien lebt. Es verbindet die jahrtausendalte Weisheit und Wissenschaft des Yoga mit den Erkenntnissen der modernen Medizin.




Faserhanf in der Textilindustrie - Naturtextilien

Hanf (Cannabis sativa) wird in Europa und weltweit vor allem zur Gewinnung von Fasern angebaut. In ökologischer Hinsicht ist die schnellwüchsige Pflanze ein gutes Fruchtfolgeglied, da sie durch ihren dichten, hohen Wuchs Unkraut komplett unterdrückt und einen garen Boden hinterlässt. Pflanzenschutzmaßnahmen gegen Insekten oder pilzliche Erreger sind, anders als beim Baumwoll-Anbau, nicht erforderlich.
Die Saatstärke bei Faserhanf richtet sich nach der vorgesehenen Verwendung. Je dichter der Bestand, desto höher wird der Stängelanteil (Stroh), desto feiner wird die Faser und desto geringer ist der Samenertrag.

Zur Gewinnung höchster Faserqualitäten, der so genannten Langfasern, die für Naturtextilien verwendet werden, wird in Thailand oder Laos Hanf nach wie vor von Hand geerntet und aufbereitet. Dies beinhaltet auch die traditionelle, sehr arbeitsintensive Wasserröste.
In den Industrienationen wurde die Ernte- und Verarbeitungstechnologie von Hanf 50 Jahre lang nicht weiterentwickelt und ist heute eine technische Herausforderung. Nach Jahrzehnten der Ächtung und des Verbots sind heute Mähmaschinen für die Strohernte und Mähdrescher für die Stroh- und Samenernte in Gebrauch. Diese hinterlassen eingekürztes Hanfstroh zur so genannten Feldröste, zum Trocken und späteren Pressen zu Ballen. Wegen der Zähigkeit der Hanffasern verbleiben bei der maschinellen Ernte hohe Verluste von 40 bis 50 % an Stroh und an Samen auf dem Feld. Trotzdem werden Stroherträge von 4 bis 10 Tonnen und Samenerträge von 400 bis 800 kg je Hektar erzielt. Man erhält eine Faserausbeute von 30 bis 40 %, dazu den Holzkern des Hanfstängels in Form der sogenanten Schäben, für die es ebenfalls technische Verwertungen gibt.

 


Fair & Global, Ethno und Yoga Wear - Ethnische Textilien - handgefertigt - naturbelassen / Lifestyle - Yoga - Meditation - Wellness  - Feeling -  Freiheit - Bequem - Wohlfühlen / Im Angebot Unisex Hosen - Wickelhosen - Hosenröcke - Yogahosen - Thai Fischerhosen - Pluderhosen - Aladinhosen - Afghan Harem Style Hosen - Pluderhosen im Shalwar Schnitt sowie Thai Fisherman Pants - Ethno Hose - Umstandshosen - aus hochwertiger reiner Baumwolle für Sie & Ihn.
 


 

 

Wickelanleitung Thai Fisherman Pants

 

Umweltschutz

Unsere Umwelt ist uns wichtig. Deshalb haben wir uns für einen Provider entschieden, der seinen Strom zu 100% aus Ökostrom bezieht.
 
Auch unser Büro wird zu 100% mit Ökostrom betrieben.
 
Außerdem liefern wir mit DHL GoGreen und leisten damit auch hier unseren Beitrag zum CO2-Ausgleich.