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Unsere Philosophie für Bio Mode und faire Kleidung
 

Was ist Fair Trade ?


“Der Faire Handel – Fair Trade – ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Er leistet einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung, indem er bessere Handelsbedingungen bietet und die Rechte benachteiligter ProduzentInnen und ArbeiterInnen – speziell in den Ländern des Südens – sichert. Fair Trade Organisationen und Unternehmen engagieren  sich – gestärkt durch Verbraucherinnen – aktiv für die Unterstützung der ProduzentInnen, für Bewusstseinsbildung und Kampagnenarbeit, um die Regeln und Praktiken des konventionellen Handels zu verändern.”

Fair Trade Näherei
Unser Partner in Nepal, Kamalari Projekt (Fair Trade Group Nepal)


Die Gemeinsame Vision

Die Fair-Handels-Bewegung teilt die Vision einer Welt, in der Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung den Kern der Handelsstrukturen und -praktiken bilden, so dass alle Beteiligten durch ihre Arbeit einen angemessenen und würdigen Lebensstandard halten und ihr volles menschliches Potenzial entfalten können. Die Fair-Handels-Bewegung und Akteure glauben, dass Handel ein wichtiges Instrument zur Armutsbekämpfung und für mehr nachhaltige Entwicklung sein kann, aber nur, wenn er zu diesem Zweck mit mehr Gerechtigkeit und Transparenz geführt wird, als dies zurzeit der Norm entspricht. Wir glauben, dass die Marginalisierten und Benachteiligten die notwendigen Fähigkeiten entwickeln können, um mehr Kontrolle über ihre Arbeit und ihr Leben zu erlangen, wenn sie besser organisiert sind, über mehr Mittel und Unterstützung verfügen und sichergestellt ist, dass sie sich unter fairen Handelsbedingungen Zugang zu den Mainstream-Märkten schaffen können. Auch glauben wir, dass die Menschen und Institutionen in den entwickelten Ländern einen solchen Handel unterstützen, wenn sie über die Bedürfnisse der ProduzentInnen sowie die Möglichkeiten des Fairen Handels zur Änderung und Verbesserung ihrer Situation informiert sind. Entscheidungen informierter VerbraucherInnen sind die Triebkraft des Fairen Handels, wodurch wichtige Unterstützung für breitere Kampagnen zur Reformierung der Welthandelsregeln und
zur Schaffung eines gerechteren Wirtschaftssystems erwächst. Der Faire Handel verbindet die Ziele der Menschen in den Industrieländern, die mehr Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit wollen, mit den Bedürfnissen derer im Süden, die diese Veränderungen dringend brauchen. Er befähigt Menschen, durch ihr Handeln als VerbraucherInnen für die ProduzentInnen etwas zu verändern. Durch die Nachfrage nach fair gehandelten Produkten können Fair Handels-Organisationen oder andere Organisationen, die Fair-Handels-Praktiken anwenden, ihren Arbeits-und Einflussbereich ausweiten und Regierungen und Entscheidungsträgern sichtbar demonstrieren, dass die Öffentlichkeit Änderungen der internationalen Handelsregeln unterstützt.

Fair Trade Schneiderei Nepal
Ausbildungsstätte Kamalari Projekt der Fair Trade Group Nepal (WFTO Mitglied)

Unsere Verpflichtung

1. Armutsbekämpfung
Chancen für wirtschaftlich benachteiligte ProduzentInnen schaffen. Fair Trade ist eine Strategie zur Armutslinderung und nachhaltiger Entwicklung. Das Ziel des fairen Handels ist es,  Chancen für ProduzentInnen zu schaffen die wirtschaftlich benachteiligt sind oder vom konventionellen Handelssystem ausgeschlossen sind.
 
2. Transparenz und Rechnungslegung
Der Faire Handel beinhaltet transparente Management- und wirtschaftliche Beziehungen um fair und respektvoll zwischen den HandelspartnerInnen umzugehen.
 
3. Weiterbildung und Kompetenzgewinn
Fairer Handel bedeutet, die Unabhängigkeit der PartnerInnen zu stärken. Fair Handelsbeziehungen bedeuten Kontinuität, während der PartnerInnen und ihre Vermarktungsorganisationen ihre Management-Fähigkeiten und ihren Zugang zu neuen Märkten verbessern.
 
4. Den Fairen Handel bewerben
Fair Trade Organisationen schaffen Bewusstsein für den Fairen Handel und die Möglichkeit von gerechteren Handelsbeziehungen. Sie informieren ihre KundInnen über die Organisation, ihre Produkte und die Bedingungen, unter denen sie hergestellt werden. Sie sind aufrichtig bei der Bewerbung und im Marketing und versuchen die höchsten Standards bei der Produktqualität und Verpackung zu erreichen.
 
5. Zahlung eines fairen Preises
Ein fairer Preis im regionalen oder lokalen Kontext ist einer, der durch Dialog und Partizipation vereinbart wurde. Er deckt nicht nur die Produktionskosten, sondern ermöglicht eine Produktion, die sozial gerecht ist und die Umwelt schützt. Das beinhaltet auch eine faire Bezahlung der PartnerInnen und berücksichtigt das Prinzip „gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit" für Männer und Frauen. Fair Trade Unternehmen/Organisationen versichern eine prompte Bezahlung ihrer PartnerInnen und – wenn immer möglich – leistet Vorfinanzierung für die PartnerInnen (vor der Ernte bzw. Lieferung).
 
6. Situation der Frauen verbessern (Gender Equity)
Fairer Handel bedeutet, dass die Arbeit von Frauen entsprechend gewürdigt und entlohnt wird. Frauen werden für ihren Beitrag im Produktionsprozess entlohnt und in ihren Organisationen gestärkt („empowered").
 
7. Gute Arbeitsbedingungen
Fairer Handel bedeutet ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld für die ProduzentInnen. Die Beteiligung von Kindern (wenn überhaupt) darf ihr Wohlbefinden, ihre Sicherheit und ihre (Schul)bildung und Zeit zu spielen nicht beeinträchtigen. Es entspricht der UN Konvention über die Rechte des Kindes ebenso wie den Gesetzen und Regeln im lokalen Kontext.
 
8. Keine ausbeuterische Kinderarbeit
Fair Handels Organisationen respektieren die UN Konvention über die Rechte des Kindes, ebenso wie lokale Gesetze und soziale Normen. Die Partizipation von Kindern im Produktionsprozess von fair gehandelten Produkten (wenn überhaupt) soll ihr Wohlbefinden, ihre Sicherheit, Bildung und ihre Zeit zu spielen nicht beeinträchtigen. Organisationen die direkt mit informell organisierten ParnterInnen arbeiten, geben die Beteiligung von Kindern in der Produktion bekannt.
 
9. Rücksicht auf die Umwelt
Der Faire Handel unterstützt aktiv bessere Umweltverfahren, - praktiken und die Anwendung von verantwortungsvollen Produktionsmethoden.
 
10. Rücksichtsvolle Handelsbeziehungen
Fair Handels Organisationen handeln rücksichtsvoll in Bezug auf das soziale und wirtschaftliche Wohlergehen von benachteiligten ParnterInnen und ihrer Umwelt. Sie maximieren ihren Profit nicht auf deren Kosten. Sie unterhalten längerfristige Handelsbeziehungen, die auf Solidarität, Vertrauen und gegenseitigem Respekt beruhen und zur Förderung und Wachstum des Fairen Handels betragen. Wo immer möglich unterstützen sie ProduzentInnen mit Vorfinanzierung bzw. Bezahlung (vor der Ernte oder vor Lieferung).


faire trade kleidung
Standort Chiang Mai Thailand. Nonk macht die Muster (IMS nach WFTO)
 
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