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Corporate Social Responsibility

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Wir sind Mitglied und engagieren uns im gemeinnützigen Verein Helfen ohne Grenzen. Ziel von Helfen ohne Grenzen ist es, über geographische Grenzen und über solche in unseren Köpfen hinaus zu helfen. Wir helfen Bürgerkriegsflüchtlingen aus Burma und in Not geratenen Angehörigen ethnischer Minderheiten in Thailand und an der Grenze zu Thailand.

Hauptaktionsgebiet ist das Dreiländereck Thailand-Laos-Burma, das auch als “Goldenes Dreieck” bekannt ist. In dieser Gegend stammen die meisten der Flüchtlinge aus dem Volk der Shan, denn auf der burmesischen Seite der Grenze liegt der Shan Staat, ein Land mit einer Jahrhunderte zurück reichenden Geschichte und hoch entwickelten Kultur, das ursprünglich nicht zum burmesischen Staatsgebiet gehörte.

Helfen ohne Grenzen setzt sich für diese Flüchtlinge ein, vor allem für die vielen entwurzelten und vertriebenen Kinder und Jugendlichen. Wir leisten Hilfe, die die Menschen direkt erreicht und ihnen eine langfristige Perspektive verschafft. Ausbildung und Erziehung sowie medizinische Betreuung sind dabei die zentralen Elemente. Vor Ort arbeiten wir mit erfahrenen und vertrauenswürdigen lokalen Partnerorganisationen zusammen.

Unsere Hilfsprojekte befinden sich gerade dort, wo die großen internationalen Hilfsorganisationen meist aus politischer Rücksichtnahme nicht aktiv sein können oder wollen. Wir sind weder politisch noch religiös gebunden, sondern orientieren uns an den universellen Menschenrechten und dem Grundrecht auf Ausbildung, medizinische Betreuung und Schutz vor Mißbrauch.

Transparenz steht für uns an oberster Stelle. Jede Ausgabe wird vorher budgetiert. Es erfolgt keine Ausgabe ohne Beleg. Jeder Beleg wird ordnungsgemäß verbucht. Wir veröffentlichen sämtliche Zahlen unserer Tätigkeit; alle Berichte und Bilanzen sind auf unserer Webseite Helfen ohne Grenzen abrufbar. Ihre Unterstützung und Spenden sind herzlich Willkommen.

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Projekte zur Schaffung von Einkommen

In allen unseren Projekten sowie der Projektverwaltung vor Ort arbeiten beinahe ausschließlich einheimische MitarbeiterInnen, also ThailänderInnen, BurmesInnen und Angehörige von verschiedenen Minderheiten. Damit schaffen wir neben dem dringend benötigten Einkommen in einem sauberen, geregelten und sozial abgesicherten Ambiente auch Kompetenz für spätere erfolgreiche Eigeninitiativen. Zu unseren beiden wichtigsten Einkommensprojekten zählt unsere „The Happy Tailor“-Nähwerkstatt sowie die „yummy!“-Küche. Der überwiegende Anteil unserer MitarbeiterInnen besteht aus Frauen,  zu 100% in der Führungsebene. Die beiden Einkommensprojekte treten auch am Markt auf und verkaufen ihre Produkte an Dritte. Der so erwirtschaftete Umsatz und Gewinnbleibt im Projekt und wird für kostenlose Mahlzeiten oder Kleidungsstücke und Schuluniformen verwendet. Für alle unsere Einkommensprojekte gilt: Die Arbeitsplätze sind sauber, hygienisch, sicher und ergonomisch korrekt; Fachleute werden regelmäßig zur Überprüfung und Verbesserung eingeladen. Die Gehälter liegenüber dem ortsüblichen Niveau (13 Gehälter pro Jahr), dazu gibt es kostenloses Essen aus der Küche. Die MitarbeiterInnen sind kranken- und unfallversichert. Ein freiwilliger Sparplan, in den die MitarbeiterInnen monatlich bis zu 20% Ihres Lohnes einzahlen können, gestalten wir durch kleine Zinszuschüsse attraktiv. Die MitarbeiterInnen können auch kleine Beträge ausleihen, die sie samt Zinsen zurück bezahlen. Unsere Nähwerkstatt wurde 2008 gegründet, um für Frauen Einkommen und Ausbildung in einem sicheren und geregelten Ambiente zu schaffen, aber auch um die benötigten Schuluniformen selbst und kostengünstiger herzustellen. Das Team hat inzwischen begonnen, sich selbst zu verwalten und soll in einigen Jahren in eine Kooperative umgewandelt werden. Inzwischen werden Fremdaufträge angenommen und vor allem Arbeitsbekleidung für Unternehmen hergestellt. Alle Erträge bleiben im Projekt. Das Programm „yummy! Essen an Schulen“ versorgt seit 2008 täglich viele tausend Kinder an Schulen und in Schülerheimen mit gesundem und abwechslungsreichem Essen.
 

Die Projekte von Helfen ohne Grenzen